Privatschulen und Lehrplan 21

Privatschulen haben gemäss Volksschulgesetz eine der Volksschule «gleichwertige» Bildung anzubieten. «Gleichwertige» Bildung heisst nicht «genau gleiches Angebot», sondern eine Förderung, die mit der Volksschulbildung «vergleichbar» ist.

Dazu müssen sich die Privatschulen am Lehrplan der Volksschule orientieren. Dazu gehört auch die Lektionentafel. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Anschlussfähigkeit wichtig. Treten Schülerinnen und Schüler aus Privatschulen in die öffentliche Schule über, sollen sie über Kompetenzen gemäss Lehrplan verfügen, so dass ein möglichst reibungsloser Anschluss gewährleistet ist.

Im Rahmen der Orientierung am Lehrplan können die Privatschulen eigene Schwerpunkte setzen, sei dies inhaltlicher, pädagogischer, weltanschaulicher, religiöser oder konfessioneller Art.
 

Inkraftsetzung

Im Schuljahr 2018/19 tritt der neue Zürcher Lehrplan 21 auf der Kindergarten- und auf Primarstufe bis 5. Klasse in Kraft, im Schuljahr 2019/20 in der 6. Klasse und auf der Sekundarstufe I.

Mit Inkraftsetzung haben sich die Privatschulen im Kanton Zürich neu am Zürcher Lehrplan 21 zu orientieren.