Privatunterricht (Homeschooling)

Werden am gleichen Ort gleichzeitig nicht mehr als fünf schulpflichtige Kinder unterrichtet, spricht man von Privatunterricht (Homeschooling).

Für den Privatunterricht braucht es keine Bewilligung der Bildungsdirektion.

Die Eltern müssen der Schulgemeinde ihres Wohnortes und der Bildungsdirektion (Aufsicht Privatschulen, siehe Kontakt) Meldung erstatten, bevor sie mit dem Privatunterricht beginnen.

Wie an Privatschulen müssen auch beim Privatunterricht die Lernziele gemäss kantonalzürcherischem Lehrplan erreicht werden.
Für die Aufsicht ist der Sektor "Aufsicht Privatschulen" des Volksschulamtes zuständig.

Wenn der Privatunterricht länger als ein Jahr dauert, darf er nur von einer Person mit abgeschlossener Lehrerausbildung erteilt werden.

Abgabe von Lehrmitteln

Schülerinnen und Schüler in Privatschulen und im Privatunterricht haben Anspruch auf die in der Volksschule abgegebenen obligatorischen bzw. alternativ-obligatorischen Lehrmittel, unabhängig ob diese in der entsprechenden Schulgemeinde effektiv eingesetzt werden oder nicht. Bei alternativ- obligatorischen Lehrmitteln besteht der Anspruch auf eines dieser zwei Lehrmittel. Abgegebene Lehrmittel sind Schülerbücher und Arbeitsbücher, aber keine Lösungen und Kommentare.

Minimale Wochenlektionen im Privatunterricht

Wochenlektionen im Privatunterricht

Die Meldung des Privatunterrichts kann mit dem PDF-Formular erfolgen. Gerne senden wir Ihnen auch Formulare in Papierform zu.

Zum Bearbeiten der PDF-Formulare muss eine aktuelle Version von Adobe Reader installiert sein. 

Senden Sie uns die Meldungen handschriftlich unterzeichnet per Briefpost zu. 

Für Meldungen, welche das Schuljahr 2018/19 betreffen, wenden Sie sich bitte an die Aufsicht Privatschulen.