Schulpsychologie

Die Schulpsychologischen Dienste sind auf Gemeindeebene organisiert und werden von den Gemeinden geführt.

Die Aufgaben der Dienste ergeben sich aus dem Volksschulgesetz sowie der Volksschulverordnung. Sie umfassen insbesondere die Vornahme von schulpsychologischen Abklärungen, die Durchführung von Beratungen von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrpersonen und Schulbehörden. In Zusammenarbeit mit den Schulpsychologischen Diensten und den Schulbehörden hat das Volksschulamt dazu einen detaillierten Leistungskatatlog erarbeitet. Er ist im Sinne einer Empfehlung zu verstehen. 

Damit die Qualität der Arbeit der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen gesichert ist und die Dienste eine gewisse Unabhängigkeit zur Erfüllung ihrer Aufgaben gewährleisten können, hat der Gesetzgeber eine Mindestgrösse von 3 Vollzeiteinheiten pro Dienst festgelegt. Die Grösse des Dienstes errechnet sich aufgrund der Schülerzahlen. Die Richtgrösse für die Versorgungsdichte beträgt 0.08 VZE pro 100 Schülerinnen und Schüler. Um die Mindestgrösse zu erreichen, müssen die Gemeinden, die noch nicht einem grösseren Zusammenschluss angehören, mit anderen Gemeinden zusammen arbeiten. Für die Umsetzung steht ihnen eine Frist bis zum Beginn des Schuljahres 2017/18 zur Verfügung. 

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