Zeugnisse & Absenzen

Mit Beginn des Schuljahres 2019/20 ist der Zürcher Lehrplan 21 im Kindergarten, in der Primarschule und in der Sekundarschule in Kraft. Mit der Einführung des neuen Lehrplans wurden die Zeugnisformulare angepasst.

Gemäss § 31 Volksschulgesetz sind Schülerinnen und Schüler regelmässig zu beurteilen. Beurteilt werden die Leistungen in den Fachbereichen, die Lernentwicklung und das Verhalten.

Die Leistungen werden im Schulzeugnis abgebildet. Schülerinnen und Schüler erhalten zweimal im Jahr ein Zeugnis, jeweils Ende Januar und am Ende des Schuljahres.

Broschüre Beurteilung und Schullaufbahnentscheide

Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen

Informationen zur Beurteilung im Zeugnis und Lernberichten sowie zum Zeugnis von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen folgen. 

Lernberichte können gemäss §9 Abs. 3 des Zeugnisreglements dem Zeugnis beigelegt und die Leistungen in mehreren Fächern resp. Fachbereichen erläutert werden. Lernberichte werden im Zeugnis nicht erwähnt, um die Persönlichkeitsrechte zu schützen.

Dem Zeugnis von Schülerinnen und Schüler mit angepassten Lernzielen, bei denen auf eine Notengebung im Zeugnis verzichtet wird, muss ein Lernbericht beigelegt werden. Er ist obligatorisch

  • bei Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen, deren angepasste Lernziele in einem oder mehreren Fachbereichen wesentlich unter den Grundansprüchen des Lehrplans liegen und
  • bei Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache.

Ein Lernbericht enthält die vereinbarten angepassten Lernziele sowie eine kurze Beurteilung der Erreichung dieser Ziele in Worten. Wenn im Zeugnis in einem oder mehreren Fächern keine Noten erteilt werden, ist diese Massnahme unter «Bemerkungen» zu begründen.
Beispiel; Mathematik: Verzicht auf Noten gemäss §10 des Zeugnisreglements aufgrund angepasster Lernziele.

Nachteilsausgleich – was ist das?

Ein Erklärfilm des Volksschulamtes zeigt exemplarisch auf, wie in der Primar- und Sekundarschule mit angepassten Rahmenbedingungen in Prüfungssituationen behinderungsbedingte Einschränkungen ausgeglichen werden können. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler die erforderlichen Leistungen auf eine Art erbringen können, die ihren Einschränkungen gerecht wird.

 

Videoversion mit Untertiteln

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