Zeugnisse & Absenzen (6. Klasse Primar- bis 3. Klasse Sekundarschule)

Der Zürcher Lehrplan 21 löst den Lehrplan für die Volksschule von 1991 ab. Die Einführung in den Schulen erfolgt in zwei Etappen: Im Schuljahr 2018/19 tritt der Zürcher Lehrplan 21 im Kindergarten und in der Primarschule bis zur 5. Klasse in Kraft. In der 6. Klasse und in der Sekundarschule wird der Zürcher Lehrplan 21 im Schuljahr 2019/20 eingeführt. Entsprechend gibt es für die 6. Klasse der Primarschule und die Sekundarschule in der Lektionentafel sowie in den Zeugnisformularen für das Schuljahr 2018/19 noch keine Änderungen.

Gemäss § 31 Volksschulgesetz sind Schülerinnen und Schüler regelmässig zu beurteilen. Beurteilt werden die Leistungen in den Fächern, die Lernentwicklung und das Verhalten.

Die Leistungen werden im Schulzeugnis abgebildet. Schülerinnen und Schüler erhalten zweimal im Jahr ein Zeugnis, jeweils Ende Januar und am Ende des Schuljahres.

Lernberichte können gemäss §9 Abs. 3 des Zeugnisreglements dem Zeugnis beigelegt und die Leistungen in mehreren Fächern resp. Fachbereichen erläutert werden. Lernberichte werden im Zeugnis nicht erwähnt, um die ersönlichkeitsrechte zu schützen.

Dem Zeugnis von Schülerinnen und Schüler mit individuellen Lernzielen, bei denen auf eine Notengebung im Zeugnis verzichtet wird, muss ein Lernbericht beigelegt werden. Er ist obligatorisch

  • bei Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen, deren angepasste Lernziele in einem oder mehreren Fachbereichen wesentlich unter den Grundansprüchen des Lehrplans liegen und
  • bei Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache.

Ein Lernbericht enthält die vereinbarten individuellen Lernziele sowie eine kurze Beurteilung der Erreichung dieser Ziele in Worten. Wenn im Zeugnis in einem oder mehreren Fächern keine Noten erteilt werden, ist diese Massnahme unter «Bemerkungen» zu begründen.
Beispiel; Mathematik: Verzicht auf Noten gemäss §10 des Zeugnisreglements aufgrund individueller Lernziele.

Nachteilsausgleich – was ist das?

Ein Erklärfilm des Volksschulamtes zeigt exemplarisch auf, wie in der Primar- und Sekundarschule mit angepassten Rahmenbedingungen in Prüfungssituationen behinderungsbedingte Einschränkungen ausgeglichen werden können. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler die erforderlichen Leistungen auf eine Art erbringen können, die ihren Einschränkungen gerecht wird.

 

Videoversion mit Untertiteln

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