Übergänge

Übergang in die berufliche Grundbildung

Nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit steht den Jugendlichen der Einstieg in die Berufswelt offen. Eine Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler absolviert eine Berufslehre und besucht begleitend dazu die Berufsfachschule. Diese Kombination von schulischer und beruflicher Ausbildung ermöglicht den jungen Erwachsenen einen optimalen Einstieg in die Arbeitswelt. Der Besuch der Berufsfachschule ist im Rahmen einer Berufslehre obligatorisch.  

Der Übergang

Die Berufsvorbereitung beginnt in der Regel ab der 2. Sekundarklasse. Die Jugendlichen klären ihre Wünsche, Ziele und Zukunftspläne. Mit einer individuellen Standortbestimmung (Stellwerktest) werden sie sich ihrer Stärken bewusst, bauen diese aus und arbeiten gezielt Lücken auf. Sie werden darin unterstützt, einen angemessenen Berufswahlentscheid zu treffen sowie einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu finden. Sollte sich nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit keine Anschlusslösung finden, hilft unter Umständen das Berufsvorbereitungsjahr die Zeit bis zum Einstieg in die Berufswelt zu überbrücken. Personen mit individuellen Bildungslücken am Ende der Sekundarschule werden so auf die berufliche Grundbildung vorbereitet.

Für leistungsstarke Jugendliche steht zusätzlich die Berufsmaturität offen. Sie ergänzt die berufliche Grundbildung mit einer erweiterten Allgemeinbildung im schulischen Bereich und qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen zum Eintritt in eine Fachhochschule oder mittels Passarelle in eine Universität.