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Schulschrift

Die Deutschschweizer Basisschrift
Die Schülerinnen und Schüler lernen, in einer persönlichen Handschrift leserlich und geläufig zu schreiben. Zu Beginn werden die Buchstabenformen eingeführt, die zur teilverbundenen Schrift weiterentwickelt werden. Darauf aufbauend entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine persönliche Handschrift. Sie werden vom 1. Zyklus an für eine günstige Körperhaltung und optimale Abläufe des Schreibprozesses sensibilisiert.

Der Bildungsrat hat am 14. Dezember 2015 die Einführung der Deutschschweizer Basisschrift beschlossen. Damit folgte er der Empfehlung der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) vom 31. Oktober 2015. Die Einführung der neuen Schulschrift erfolgte im Kanton Zürich in den Schuljahren 2016/17 und 2017/18. Die Deutschschweizer Basisschrift ist eine klare Schrift, die es erlaubt, effizient und zügig zu schreiben. Anders als bei der vorherigen Schweizer Schulschrift entfällt der Zwang, die Buchstaben zu verbinden.

Lehrmittel
Der Lehrmittelverlag Zürich hat auf die Einführung der neuen Schulschrift die ABC-Schreibhefte überarbeitet. «ABC 1» eignet sich für das Erlenen der unverbundenen Deutschschweizer Basisschrift, «ABC 2» für allgemeine feinmotorische Übungen. «ABC 3» leitet zur teilverbundenen Basisschrift über. « ABC 3» wird in drei unterschiedlichen Heften mit gleichen Inhalt für rechtshändige, für linkshändige und für rechts- und linkshändige Kinder angeboten.

Weiterbildungen
Die Zürcher Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung von Lehrpersonen (ZAL) bietet in Zusammenarbeit  mit dem Autor der «ABC»-Schreibhefte regelmässig Weiterbildungskurse für interessierte Lehrpersonen und Schulhausteams an.

Bei der PH Zürich können ebenfalls laufend schulinterne Kurse gebucht werden. Die Anmeldung erfolgt entweder über das Webformular, mit einer E-Mail über wba@phzh.ch oder via Weiterbildungsadministration +41 43 305 68 68.