Sprachen

Regelungen und Empfehlungen

Rechtliche Grundlagen

Der DaZ-Unterricht ist im Volksschulgesetz (VSG, §§ 33-40) und in der Verordnung über die sonderpädagogischen Massnahmen (VSM, §§ 12-16, 24, 26, 28f) geregelt:

Verordnung sonderpädagogische Massnahmen VSM

Seit Schuljahr 2016/2017 sind bei der Verordnung Änderungen in Kraft getreten. Wesentliche Neuerungen:

  • Der Sprachstand wird zum alleinigen Kriterium für die Zuteilung zum DaZ-Unterricht.
  • Die minimale Anzahl Wochen-Lektionnen an DaZ-Unterrichtsstunden ist klar definiert.

Verfahren zur Standortbestimmung und für die Zuweisung oder Überprüfung

Seit Schuljahr 2017/18 gilt für den Bereich Deutsch als Zweitsprache anstelle des Schulischen Standortgesprächs ein eigenes, vereinfachtes Verfahren. Dieses Verfahren regelt das Vorgehen, wenn ein Kind DaZ-Unterricht erhalten soll: Sprachstandseinschätzung, Standortbestimmung an einem DaZ-Standortgespräch und Entscheid zur Zuteilung zum DaZ-Unterricht. Am DaZ-Standortgespräch sind die DaZ- und Regelklassenlehrperson sowie die Eltern beteiligt. Für das Protokoll des DaZ-Standortgesprächs steht ein Musterformular zur Verfügung.

Empfehlungen (in Überarbeitung)

Ein Grundlagenbericht und eine Kurzfassung (Empfehlung) bieten Schulbehörden, Schulleitungen und Lehrpersonen Orientierungshilfen zur Organisation und Gestaltung der DaZ-Förderung im Kindergarten. 

Fakten zur DaZ-Förderung im Kanton Zürich

Im Februar 2013 wurden die Schulpflegen, Schulleitungen und DaZ-Lehrpersonen im Kanton Zürich zur DaZ-Förderung befragt. Die Befragung erfolgte im Auftrag des Volksschulamts durch die HfH (Prof. Dr. Christian Liesen). Die Resultate zeigen, dass sich die DaZ-Förderung aufgrund des neuen Volksschulgesetzes und der damit verknüpften Vorgaben zum DaZ-Unterricht in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Allerdings besteht durchaus ein Bedarf, in verschiedenen Feldern Bestehendes zu optimieren oder zu ergänzen. Details können Sie dem Schlussbericht der HfH entnehmen.

Information für Eltern