Medien und Informatik

Überblick

Der Modullehrplan Medien und Informatik löst mit der Einführung des Zürcher Lehrplans 21 die fächerübergreifenden Unterrichtsgegenstände Medienerziehung und Informatik des Lehrplans 1991 ab.

Modullehrplan

«Im Zürcher Lehrplan 21 dienen Modullehrpläne dazu, fächerübergreifende Aufgaben der Schule zu beschreiben und für einen Kern dieser Aufgaben einen systematischen Aufbau von Kompetenzen zu gewährleisten. Module verfügen über ein begrenztes, nicht durchgehendes Zeitbudget» (Auszug aus dem Zürcher LP 21).

Der Modullehrplan Medien und Informatik unterscheidet

  • den Kompetenzbereich Medien und Informatik und
  • die Anwendungskompetenzen (die Kompetenzen zur Anwendung der Informations- und Kommunikationstechnologien). 

Der Kompetenzbereich Medien und Informatik beinhaltet einen Kompetenzaufbau vom ersten bis zum dritten Zyklus. Die Anwendungskompetenzen werden integriert in den Fachbereichen unterrichtet. Sie haben keinen eigenen Kompetenzaufbau. Dazu findet sich im Modullehrplan eine Übersicht und Zuweisung zu den Zyklen mit Hinweisen auf die Fachbereiche, in denen die Anwendungskompetenzen unterrichtet werden können.

Kindergarten und 1. bis 4. Primarklasse

Die Anwendungskompetenzen sowie die Kompetenzen in Medien und Informatik werden in allen Fachbereichen vermittelt, da keine speziellen Zeitgefässe für den Kompetenzerwerb in der Lektionentafel vorgesehen sind.

Die Querverweise geben unterstützende Hinweise in welchen Fachbereichen resp. bei welchen Kompetenzen eine Einführung erfolgen könnte.

Es empfiehlt sich, die Erarbeitung der Kompetenzen in Medien und Informatik in den Stufen- oder Jahrgangsteams abzusprechen.

5. und 6. Primarklasse sowie 1. und 3. Sekundarklasse

Ab der 5. Primarklasse wird eine Wochenlektion für die Vermittlung der (Anwendungs-) Kompetenzen in Medien und Informatik eingesetzt. Die Schule kann Doppellektionen alle zwei Wochen vorsehen. Blockwochen, in denen Medien und Informatik unterrichtet werden, sind nicht zulässig. Die Leistungen der Lernenden werden beurteilt und als Note im Zeugnis ausgewiesen. 

Tastaturschreiben

Die Grundlagen des Tastaturschreibens werden im Fachbereich Sprachen erworben:

«Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Tastatur effizient zu nutzen. Sie lernen von Beginn an, auf eine ergonomische Platzierung der Finger und Hände zu achten.
Im 2. und 3. Zyklus bietet sich die individuelle Schulung mittels geeigneter Tastaturschreib Lernprogramme zum eigenständigen Lernen im Rahmen von offenen Unterrichtsformen an. Die blinde, perfekte Beherrschung der Tastatur zu erwerben ist nicht Ziel der Volksschule».

Die zu erreichenden Anwendungskompetenzen finden sich im Zürcher Lehrplan 21 im Fachbereich Sprachen:

  • Zyklus 1-2: D.4.A.1.e
  • Zyklus 3: D.4.A.1.i

Fachstelle Bildung und ICT

Die Fachstelle Bildung und ICT befasst sich mit der Integration von ICT (Information and Communication Technology) an Schulen. Sie fördert und unterstützt das Lernen, Lehren und Arbeiten im digitalen Raum. Ziel all ihrer Aktivitäten ist es, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene digitale Medien adäquat und kompetent im Alltag, beim Lernen und im Beruf einsetzen können und über die dafür notwendigen digitalen Kompetenzen verfügen. Sie setzt sich personell zusammen aus Mitarbeitenden des Volksschulamtes sowie des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes.

WeitereInformationen zu den Arbeitsschwerpunkten der Fachstelle, Einblicke in aktuelle Arbeiten sowie Informationen zu «Schulen ans Internet (SAI)» befinden sich auf der Fachstellenwebsite.