Lohn

Sozialleistungen

Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen)

Die Kinderzulage in der Höhe von monatlich Fr. 200.- wird ab dem Geburtsmonat des Kindes bis zum vollendeten 12. Altersjahr ausgerichtet. Für Jugendliche zwischen dem vollendeten 12. und dem vollendeten 16. Altersjahr steigt die monatliche Kinderzulage von Fr. 200.- auf Fr. 250.-. Für erwerbsunfähige Jugendliche gilt der höhere Betrag zwischen dem vollendeten 12. und dem vollendeten 20. Altersjahr.

Für Kinder ab dem vollendetem 16. Altersjahr wird eine Ausbildungszulage in der Höhe von monatlich Fr. 250.- bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr ausgerichtet.
Voraussetzung für die Vergütung einer Ausbildungszulage ist eine Bestätigung der Ausbildungsstätte, welche sich zur Art und vermutlichen Dauer der Ausbildung, bei praktischer Ausbildung (z.B. Volontariat) auch zum vereinbarten Lohn (Lehrlingslohn, Entschädigung für Volontariate usw.) äussert. Wenn das jährliche Einkommen des Kindes in Ausbildung höher als Fr. 28'200 (Stand 2015) ist, besteht kein Anspruch auf die Ausbildungszulage.

Bei untermonatigen Ein-/Austritten wird die Zulage pro rata temporis gekürzt.
Bei einem längeren unbezahlten Urlaub werden die Familienzulagen während des laufenden und der drei folgenden Monate ausgerichtet. Massgebend ist die Lohnsistierung während des unbezahlten Urlaubs.

Für im Ausland wohnhafte Kinder gelten andere Voraussetzungen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Sozialversicherungsanstalt Zürich.
 

Pensionskasse

Die kantonal angestellten Lehrpersonen, Schulleiterinnen und Schulleiter werden im Rahmen der beruflichen Vorsorge bei der BVK, Personalvorsorge des Kantons Zürich versichert.
Die Aufnahme in die Pensionskasse erfolgt bei Vikarinnen und Vikare in der Regel, sobald der jährliche Brutto-Verdienst die Grenze von Fr. 21´150 (Stand: 2017) übersteigt oder erwartet werden kann, dass diese Grenze erreicht wird.
Die Verpflegungszulage ist eine regelmässige Zulage und gilt als anrechenbarer Lohn. Entsprechend wird sie bei der BVK versichert.

Erreicht eine kantonal angestellte Lehrperson nur zusammen mit einer weiteren kommunalen Anstellung die Eintrittsschwelle, besteht die Möglichkeit einer freiwilligen beruflichen Vorsorge.
 

Militär-, Schutz- und Zivildienst

Die Lehrpersonen, Schulleiterinnen, Schulleiter, Vikarinnen und Vikare erhalten während ihrer Abwesenheit wegen obligatorischen Militär- und Schutzdienstes sowie wegen Zivildienstes den vollen Lohn ausbezahlt. Die Erwerbsersatzentschädigung fällt anteilmässig an Kanton und Gemeinde. Die Erwerbsersatzkarte (EO) wird dem Volksschulamt eingeschickt.