Lohn

Lohneinreihung & Lohneinstufung

Lohnsystem der Lehrpersonen, Schulleiterinnen und Schulleiter

Lohneinreihung der Lehrpersonen, Schulleiterinnen und Schulleiter

Das kantonale Lohnsystem basiert auf Lohntabellen (Lohnkategorien). Jede Lohnkategorie umfasst 27 Lohnstufen. Je nach Ausbildung und Tätigkeit wird die Anstellung einer Lehrperson einer der vier Lohnkategorien zugeordnet. Schulleiterinnen und Schulleiter werden in die Lohnkategorie V (mit Ausbildung) oder in die Lohnkategorie IV (ohne Ausbildung) eingereiht.

Lohneinstufung der Lehrpersonen

Kantonal angestellte Lehrpersonen werden durch das Volksschulamt eingestuft.
Beim Wechsel der Schulgemeinde oder beim Wiedereintritt innert drei Jahren zusätzlich eines Tages wird die bisherige Einstufung übernommen.
Bei einem Neueintritt oder einem Wiedereintritt nach mehr als drei Jahren zusätzlich eines Tages wird die Einstufung aufgrund der geltenden Gesetze und Verordnungen vorgenommen. Dafür werden zunächst die Jahre der Unterrichts- und Berufstätigkeiten bestimmt.
Aufgrund des Alters (nach Jahrgang) werden die maximal anrechenbaren Jahre festgelegt. Unterrichtstätigkeit in Klassen und als IF-Lehrperson sowie Schulleitungstätigkeit an der Volksschule werden, unabhängig vom tatsächlichen Beschäftigungsgrad zu 100 % angerechnet. Zu 75 % angerechnet werden (ebenfalls unabhängig vom tatsächlichen Beschäftigungsgrad) anderweitiger Unterricht mit Schülerinnen und Schülern der Volksschulstufe (z. B. Aufnahmeunterricht DaZ, Stütz- und Fördermassnahmen), Schulische Therapien (z. B. Logopädie, Psychomotorik), Unterricht mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II oder in der Lehrerausbildung. Sofern diese Zeitspanne nicht bereits bei den Tätigkeiten zu 100 % angerechnet wurde. Die übrigen Tätigkeiten(Erwachsenenbildung, Familientätigkeit, Studium, andere Berufstätigkeiten etc.) werden zu 50 % angerechnet, sofern diese Zeitspanne nicht bereits bei den Tätigkeiten zu 100 % oder zu 75 % angerechnet wurde.
Die so ermittelte Anzahl Jahre Unterrichts- und Berufstätigkeit führt gemäss der Einstufungstabelle zur Einstufung.

Bei Lehrpersonen, die stufenfremd unterrichten oder die aufgrund des von der EDK anerkannten Hochschulabschlusses in Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik in eine höhere Lohnkategorie eingereiht werden, wird der sogenannte Kategorienwechsel vollzogen.

Bei Lehrpersonen mit Lehrdiplom für die Sekundarstufe II, welche auf der Sekundarstufe der Volksschule unterrichten, wird im Rahmen des Kategorienwechsels die Lohnstufe um zwei Stufen reduziert.

Lohneinstufung der Schulleiterinnen und Schulleiter

Das Volksschulamt nimmt die Lohneinstufung für die Schuleiterinnen und Schulleiter vor. Ausgehend von der Lohneinstufung als Lehrperson erfolgt eine stufengleiche Überführung in die Lohnkategorie V (mit Zusatzaubildung) oder Lohnkategorie IV (ohne Zusatzausbildung). Verfügt die Schulleiterin oder der Schulleiter nicht über ein Lehrdiplom, wird die Berufsfähigkeit ab dem vollendeten 22. Altersjahr angerechnet.

Ausserschulische berufliche Führungserfahrung wird bei der Einstufung angerechnet, sofern diese vor dem Eintritt durch Arbeitszeugnisse belegt wird.

Bei Schulleiterinnen und Schulleitern mit einem Primarlehrdiplom wird die festgelegte Einstufung um eine Lohnstufe, bei jenen mit einem Sekundarlehrdiplom um zwei Lohnstufen erhöht.

Vikariatslohn

Vikarinnen und Vikare werden grundsätzlich zu einem festgelegten Lektionenansatz entlöhnt. Der Ansatz pro Lektion basiert auf der untersten Lohnstufe (Stufe 1) der jeweiligen Lohnkategorie.

Eine automatische Stufenerhöhung oder eine Individuelle Lohnerhöhung ist ausgeschlossen.
Für länger dauernde Vikariate an der gleichen Stelle (mehr als 16 Schulwochen) kann beim Volksschulamt die Entlöhnung im Monatslohn beantragt werden.

Lohneinstufung für Quest-Lehrpersonen

Quest-Lehrpersonen erhalten ab Beginn des berufsintegrierten Studienteils 90% des ordentlichen Lohnes. Im Formular Berechnung Lohneinstufung für Quest-Lehrpersonen kann der Lohn errechnet werden.

Falls Unterrichtstätigkeiten oder schulische Therapietätigkeiten mit Schülerinnen und Schülern der Volksschulstufe oder der Sekundarstufe II oder Unterrichtstätigkeit in der Lehrerbildung ausgewiesen werden können, kann die Lohneinstufung auch höher ausfallen.