Unterrichtseinstellung LP21

Weiterbildung zum Zürcher Lehrplan 21

Lokale Weiterbildungstage im Rahmen der Einführung des Zürcher Lehrplans 21 in den Schuljahren 2017/18 bis 2020/21Anteil unterrichtsfreie Zeit
a) 3 Tage Unterrichtseinstellung gemäss BRB 50/2015
    (ganze oder halbe Tage) 
kein Anteil in demselben Umfang in der unterrichtsfreien Zeit 
b)  Darüber hinausgehende Weiterbildungstage mindestens zur Hälfte in der unterrichtsfreien Zeit 

a) 3 Tage Unterrichtseinstellung gemäss BRB 50/2015: Entlastung in unterrichtsfreier Zeit

Gemäss Bildungsratsbeschluss vom 14. November 2015 kann jede Schuleinheit in den Schuljahren 2017/18 bis 2020/21 insgesamt 3 Tage für Weiterbildungen zur Umsetzung des Lehrplans einsetzen, an denen sie den Unterricht einstellt.
Die Regelung § 12 Abs. 1 LPVO1, wonach gemeindeeigene Weiterbildung mindestens zur Hälfte in die unterrichtsfreie Zeit fallen muss, kommt für diese 3 Weiterbildungstage nicht zur Anwendung. Der Unterricht kann eingestellt werden, ohne dass in der unterrichtsfreien Zeit Weiterbildungen in demselben Umfang stattfinden müssen.
1 § 10 e LPVO in der Fassung vom 18. März 2015, in Kraft ab 1. August 2017

b) Darüber hinausgehende Weiterbildungstage

Für die Lehrplaneinführung sollen überdies die in den Schulen bestehenden Gefässe für Weiterbildung verwendet werden. Dabei gilt es zu beachten, dass keine gesetzliche Vorgabe zur Anzahl der Tage besteht, an denen der Unterricht für Weiterbildungen eingestellt werden darf. Daher kann nicht davon gesprochen werden, dass die 3 Tage für die Lehrplanweiterbildungen „zusätzlich“ zu den bestehenden oder bereits geplanten Weiterbildungsgefässen eingesetzt werden können.
Für Weiterbildungen, welche die Gemeinde über die 3 Tage hinaus durchführt, gilt § 12 Abs. 1 LPVO:
In der unterrichtsfreien Zeit müssen Weiterbildungen in demselben Umfang stattfinden.

c) Bemerkungen

Beim Ansetzen der Weiterbildungstage ist gemäss § 32 Abs. 2 VSV zu berücksichtigen, dass für die Schülerinnen und Schüler keine weitere Schulferienwoche entsteht. Auch nicht in Kombination mit den maximal 4 schulfreien Tagen. Diese 4 zusätzlichen Ferientage, z. B. lokale Feiertage, gelten auch für Lehrpersonen als Freizeit und sind von den Weiterbildungstagen zu unterscheiden.
Die Schule ist dafür besorgt, dass sie geeignete Tage für die Weiterbildung wählt und frühzeitig kommuniziert.